Bürgerinitiativen im LK Verden zu den Erdbeben im Wasserschutzgebiet Panzenberg

Pressemitteilung der Bürgerinitiativen im LK Verden zu den Erdbeben
im Wasserschutzgebiet Panzenberg am 20.11.2019

Wieder einmal hat die Erdgasförderung im Landkreis Verden dazu geführt, dass es zu Erdbeben gekommen ist, in deren Folge nicht nur zahlreiche Menschen in Angst und Schrecken versetzt wurden, sondern, ersten Meldungen zufolge, auch Gebäudeschäden auftraten.

Die Epizentren der insgesamt 3 Erdbeben ereigneten sich alle im Wasserschutzgebiet Panzenberg innerhalb der Schutzzone III. Diese Tatsache wird der Öffentlichkeit gegenüber bisher verschwiegen. Ebenso der Sachverhalt, dass die 3 Epizentren in unmittelbarer Nähe zum Wasserwerk Panzenberg liegen.

In der Pressemitteilung der Wintershall Dea zu diesen Erdbeben heißt es lapidar: Wintershall Dea bedauert die Unannehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind. Kein Wort dazu, dass durch diese Erdbeben eine deutliche Gefährdungserhöhung für das Grundwasser im Wasserschutzgebiet, also der „Rotenburgerrinne“, einhergeht.

Es sei nur daran erinnert, dass Wintershall Dea dort ca. 300.000 m3 Lagerstättenwasser verpresst hat. Keiner kann ausschließen, dass durch diese Erdbeben Aufstiegspfade entstanden sind, über die das Lagerstättenwasser in das Grundwasser aufsteigt und dieses verseucht.

Wir erwarten, dass Wintershall Dea, als erste Maßnahme, endlich die notwendigen Schritte unternimmt und die Gefahren für das Grundwasser im Wasserschutzgebiet Panzenberg deutlich reduziert indem sie:

Die Epizentren der insgesamt 3 Erdbeben ereigneten sich alle im Wasserschutzgebiet Panzenberg innerhalb der Schutzzone III. Diese Tatsache wird der Öffentlichkeit gegenüber bisher verschwiegen. Ebenso der Sachverhalt, dass die 3 Epizentren in unmittelbarer Nähe zum Wasserwerk Panzenberg liegen.

In der Pressemitteilung der Wintershall Dea zu diesen Erdbeben heißt es lapidar: Wintershall Dea bedauert die Unannehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind. Kein Wort dazu, dass durch diese Erdbeben eine deutliche Gefährdungserhöhung für das Grundwasser im Wasserschutzgebiet, also der „Rotenburgerrinne“, einhergeht.

Es sei nur daran erinnert, dass Wintershall Dea dort ca. 300.000 m3 Lagerstättenwasser verpresst hat. Keiner kann ausschließen, dass durch diese Erdbeben Aufstiegspfade entstanden sind, über die das Lagerstättenwasser in das Grundwasser aufsteigt und dieses verseucht.

Wir erwarten, dass Wintershall Dea, als erste Maßnahme, endlich die notwendigen Schritte unternimmt und die Gefahren für das Grundwasser im Wasserschutzgebiet Panzenberg deutlich reduziert indem sie:

  1. Das Projekt Völkersen Z12 aufgibt
  2. Die Erdgasförderung dort einstellt

Auf neue Projekte zur Erdgasförderung in allen Wasserschutzgebieten sowie auch Vorranggebieten verzichtet.

Bedauern über durch die Erdgasförderung entstandene Schäden sind nicht ausreichend, werden der Situation insgesamt nicht gerecht. Es sind stattdessen weitreichende Maßnahmen erforderlich, Maßnahmen die die mit der Erdgasförderung verbundenen Risiken für Mensch und Natur gar nicht erst entstehen lassen.

Die Nutzung fossiler Energien ist ein Relikt und kann in Anbetracht des durch den Menschen verursachten Klimawandels nicht weitergeführt werden. Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft.

Die Bürgerinitiativen gegen Gasbohren im Landkreis Verden

BI “No Fracking” im Erdgasfeld Völkersen
BI Intschede Wesermarsch ohne Bohrtürme
BI Flecken Langwedel gegen Gasbohren
BI Rote Hand Thedinghausen/Achim
BI Walle gegen GasBohren
BI Lintler Geest gegen Gasbohren
NoGas BI X Bassen/Oyten

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