Klimapolitik der Regierung: Erdgas: roter Teppich – Erneuerbare: Hemmnisse und Hürden

Gibt es noch eine Rettung und wenn ja, wie?

In Deutschland und Europa finden massive Umgestaltungen der Energieinfrastrukturen statt. Energie aus Kohlekraftwerken soll durch Erdgaskraftwerke ersetzt werden. Weitere Erdgaspipeline mit sibirischem Erdgas und LNG-Terminal für verflüssigtes Erdgas an der Nordsee sind in Bau oder Planung. Das kritisiert Energieumweltexperte Dr. Christfried Lenz: „Derzeit wird ein gigantisches Betrugsmanöver eingeleitet: Kohle soll nicht durch Erneuerbare Energien, sondern durch Erdgas als sogenannte „Brückentechnologie“ abgelöst werden!“

Erdgaskonzerne haben durch ihre Lobbyarbeit das Scheinargument geschaffen, das Erdgas weniger klimaschädlich sei als Kohle: In der Gasflamme wird weniger CO2 emittiert als bei der Kohleverbrennung. Verschwiegen wird, dass bei der Erdgasproduktion erhebliche Mengen unverbrannten Methans (86fache Klimawirkung von CO2) frei werden, weshalb Erdgas klimaschädlicher als Kohle ist.

Anhand aktueller Beispiele zeigt Dr. Lenz auf, welche Fehlentscheidungen durch die Bundesregierung in die Wege geleitet wurden. Er fordert die Menschen auf eigenständig für die Klimawende zu handeln, wobei er Beispiele anhand der Photovoltaik nennt. „Das ermöglicht, das von Konzernen gesteuerte klimazerstörende Energiesystem zu unterlaufen“, so Lenz weiter.

Nach dem Vortrag ist Zeit für eine lebhafte Diskussion.

Dr. Christfried Lenz lebt mitten im altmärkischen Erdgasfeld, wo es diverse Umweltschäden durch die Erdgasförderung gibt. Auf Bundesebene streitet er für eine klimaschonende Energiewende mit erneuerbaren Energien.

Plakat zur Veranstaltung, auch als pdf verfügbar

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